Warum der Mensch unsterblich ist

Ein Leben nach dem Tod gibt es nur dann, wenn das „Ich“ den Tod überdauert. Zwar hatte die Menschheit hierfür schon immer ein Konzept, das ist die Seele. Aber bislang wurde dieses Konzept von den Naturwissenschaften vehement abgelehnt. Trotzdem glauben 60 % der Menschen in Deutschland an die Existenz der Seele.

In meinem neuen Buch begründe ich mittels der Quantenphysik, dass jeder von uns doch eine unsterbliche Seele besitzt. Dadurch stehen die Türen offen für das Leben nach dem Tod.

Hier die Zusammenfassung:

Ich bin zwar Physiker, begann mich aber vor einigen Jahren mit dem Bewusstsein zu beschäftigen. Und wollte natürlich gerne zeigen, wie es erzeugt wird. Bislang war das ja ein völliges Rätsel. Unstrittig ist allerdings, dass es aufs Engste mit der Aktivität des Gehirns verbunden ist. Wie aber geht aus ihr beispielsweise das Erleben des Rots eines Sonnenuntergangs hervor? Niemand konnte das bislang beantworten. Die Aktivität des Gehirns besteht aus elektrischen und chemischen Prozessen und die basieren auf der Physik. Das ist genau das Problem, denn die Physik beschreibt alles in der Sprache der Mathematik, also in Form von abstrakten Strukturen. Das Bewusstsein kann man in ihnen nicht finden.

Bewusstsein ist zweifellos ein fundamentales Phänomen. Die Unmöglichkeit seiner Erklärung durch die Physik zeigt daher ganz klar, dass die Realität auf ihrer fundamentalen Ebene nicht komplett von ihr beschrieben wird. Etwas fehlt. Was aber könnte das sein? Einen Hinweis liefert der sogenannte Zwei-Aspekte-Monismus. Er stammt aus der Philosophie und basiert auf zwei Annahmen: Die Materie hat neben ihren physikalischen Eigenschaften auch noch eine innere Natur. Zu der die Physik nichts sagen kann. Und genau aus ihr geht das Bewusstsein hervor.

Der Zwei-Aspekte-Monismus wurde mein Ausgangspunkt auf der Suche nach der Erklärung des Bewusstseins. Allerdings war die Existenz der inneren Natur bislang spekulativ. Das musste ich ändern. Direkt nachweisen kann man sie keinesfalls. Ich fragte mich aber, ob nicht ein indirekter Nachweis möglich ist. Indem sich mit der inneren Natur ein fundamentales Rätsel lösen lässt. Das sollte das aus der Quantenphysik kommende absolut mysteriöse Phänomen der Verschränkung sein.

Zwei verschränkte Objekte können sich augenblicklich beeinflussen, auch wenn sie viele Lichtjahre voneinander entfernt sind. Das entzog sich bislang jeder Erklärung, aber es ist doch klar, dass die beiden Objekte irgendwie noch miteinander verbunden sind. In der räumlichen Welt ist das zweifellos nicht der Fall, in einer Welt losgelöst vom Raum ist das aber sehr wohl möglich. Daher drängte sich mir die folgende Idee geradezu auf: Die innere Natur der Materie befindet sich, im Gegensatz zu ihren physikalischen Eigenschaften, überhaupt nicht in der räumlichen Welt. Sondern in einer Welt losgelöst vom Raum, die ich die innere Welt nenne. Ganz wichtig: Die physikalischen Eigenschaften gehen aus der inneren Natur hervor. Das bedeutet, dass die räumliche und die innere Welt aufs Engste miteinander verbunden sind. Damit lässt sich das Rätsel der Verschränkung lösen. Was die Begründung für die Existenz sowohl der inneren Welt als auch der inneren Natur der Materie liefert.

Wie aber geht aus der inneren Natur das Bewusstsein hervor? Wie schon festgestellt, gehen aus ihr die physikalischen Eigenschaften hervor. Das liefert den Schlüssel zum Bewusstsein. Denn es bedeutet, dass bei jeder Bildung eines Atoms oder Moleküls Information aus der entsprechenden inneren Natur hin zum Ort des sich bildenden Atoms oder Moleküls fließt. Sie erzeugt die räumlichen Beziehungen zwischen den Atomkernen und den Elektronen. Also das, was die Quantenphysik mittels der Wellenfunktionen beschreibt. Genau in dem Moment, wenn die Information von der inneren Natur in die räumliche Welt übergeht, wird sie zu Bewusstsein, genauer gesagt zu einem sehr kurzzeitigen Mikro-Bewusstsein. Es hat daher sowohl einen räumlichen als auch einen nicht-räumlichen Charakter.

In unseren Gehirnen werden ständig Moleküle in riesiger Zahl zeitlich abgestimmt gebildet, und jede Bildung erzeugt ein kurzzeitiges Mikro-Bewusstsein. Sie stellen die Bausteine unseres Bewusstseins dar. Ihr räumlicher Charakter bewirkt, dass unser Bewusstsein im Gehirn lokalisiert ist. Ihr nicht-räumlicher Charakter verhindert ihre Trennung, daher haben wir ein einheitliches Bewusstsein. Auch ganz wichtig ist ihre zeitlich abgestimmte Erzeugung, denn die bewirkt, dass wir ein strukturiertes Bewusstsein haben.

Jetzt zur Seele und dem Leben nach dem Tod. Ich wiederhole zunächst: Alle Atome und Moleküle haben noch zusätzlich eine innere Natur und sie befindet sich in der vom Raum losgelösten inneren Welt. Zur inneren Natur kann die Physik zwar nichts sagen, aber alle physikalischen Eigenschaften eines Atoms oder Moleküls gehen aus seiner inneren Natur hervor.

Das gilt selbstverständlich auch für die Moleküle, aus denen unser menschlicher Körper besteht. Für sie gilt zudem, dass sie niemals isoliert sind, sondern ein Netzwerk bilden. Also anschaulich gesprochen als ein einziges gigantisches Molekül betrachtet werden können, das genau unseren Körper darstellt. Daher haben wir auch nur eine einzige innere Natur. Die natürlich für jeden Menschen individuell ist und die man als das bezeichnen kann, was man traditionell die Seele nennt.

Sie ist wirklich unsterblich, denn unsere innere Natur befindet sich in der inneren Welt und die ist losgelöst vom Raum und auch von der Zeit, daher ist in ihr alles unvergänglich. Sorgt die innere Natur nach dem Tod auch tatsächlich für ein neues Leben? Ja, und es gibt sogar drei Versionen. Die erste ist nicht so erstrebenswert, die zweite wird insbesondere allen Christen gefallen und mit der dritten können sich auch Atheisten anfreunden.

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