Warum der Mensch unsterblich ist

Die Quantenphysik zeigt, dass das Universum auch noch eine verborgene Seite hat. Sie sorgt für unser Bewusstsein und liefert den Schlüssel zum Leben nach dem Tod.

Ausführlich erläutere ich das in meinem neuen Buch, hier die Zusammenfassung:

Unser Bewusstsein ist aufs Engste mit der Aktivität des Gehirns verbunden, das ist unstrittig. Wie aber geht aus ihr beispielsweise das Rot des Sonnenuntergangs hervor? Das ist völlig unklar. Die Aktivität des Gehirns besteht aus elektrischen und chemischen Prozessen und die basieren auf der Physik. Das ist genau das Problem, denn die Physik beschreibt alles in der Sprache der Mathematik, also in Form von abstrakten Strukturen. Das Bewusstsein kann man in ihnen nicht finden.

Offensichtlich wird die Realität auf ihrer fundamentalen Ebene nicht komplett von der Physik beschrieben. Etwas fehlt. Was aber könnte das sein? Einen Hinweis liefert der sogenannte Zwei-Aspekte-Monismus. Er stammt aus der Philosophie und basiert auf zwei Annahmen: Die Materie hat neben ihren physikalischen Eigenschaften auch noch eine innere Natur. Zu der die Physik nichts sagen kann. Und genau aus ihr geht das Bewusstsein hervor.

Ich bin Physiker, begann mich vor ein paar Jahren aber mit dem Bewusstsein zu beschäftigen. Natürlich wollte ich zeigen, wie es erzeugt wird. Mir war klar, dass das nur mit einer unkonventionellen Idee gelingen kann. Der Zwei-Aspekte-Monismus wurde mein Ausgangspunkt. Allerdings war die Existenz der inneren Natur bislang spekulativ. Das musste ich zunächst ändern. Direkt nachweisen kann man sie keinesfalls. Ich fragte mich aber, ob nicht ein indirekter Nachweis möglich ist. Indem sich mit der inneren Natur ein fundamentales Rätsel lösen lässt. Ich suchte mir das aus der Quantenphysik kommende absolut mysteriöse Phänomen der Verschränkung aus. Irgendwann hatte ich dann die von mir gesuchte unkonventionelle Idee: Die innere Natur der Materie befindet sich, im Gegensatz zu ihren physikalischen Eigenschaften, überhaupt nicht in der von unseren Sinnen wahrgenommenen räumlichen Welt. Sondern in einer ihnen verborgenen Welt losgelöst vom Raum, die ich die innere Welt nenne. Damit lässt sich tatsächlich das Rätsel der Verschränkung lösen. Was sowohl die Existenz der inneren Welt als auch die Existenz der inneren Natur der Materie sehr plausibel macht.

Wie aber geht aus der inneren Natur das Bewusstsein hervor? Klar ist, dass aus der inneren Natur die physikalischen Eigenschaften hervorgehen. Daher fließt bei jeder Bildung eines Atoms oder Moleküls Information aus der entsprechenden inneren Natur hin zum Ort des sich bildenden Atoms oder Moleküls in der räumlichen Welt. In der inneren Natur ist die Information verborgen. Aber genau in dem Moment, in dem sie in der räumlichen Welt auftaucht, wird sie zu Bewusstsein, besser gesagt zu einem Mikro-Bewusstsein. Ist das plausibel? Ja, denn damit kann unser menschliches Bewusstsein sehr gut erklärt werden: Im Gehirn werden ständig Moleküle in riesiger Zahl koordiniert gebildet und jede Bildung liefert ein Mikro-Bewusstsein. Die Koordination der Bildung bewirkt ihre Zusammensetzung zu unserem strukturierten menschlichen Bewusstsein.

Warum ist der Mensch unsterblich? Weil in der inneren Welt alles unvergänglich ist, daher überdauert die innere Natur unseres Körpers den Tod. Das alleine garantiert aber noch kein neues Leben, hierfür müssen wir auch nach dem Tod wieder ein Bewusstsein haben. Das ist auch so, allerdings ist es ein völlig anderes als unser jetziges Bewusstsein. Denn die innere Welt stellt reines nicht-räumliches Bewusstsein dar, also ein einziges Bewusstsein. Nach dem Tod schließt sich unsere innere Natur diesem Bewusstsein an, damit startet das neue Leben.

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