Warum wir ein Leben nach dem Tod haben

Mit dem Tod hört die Aktivität unseres materiellen Körpers auf und er beginnt zu zerfallen. Gäbe es nur die materielle Welt, so wie es die meisten Naturwissenschaftler annehmen, dann wäre mit dem Tod Schluss und zwar für immer. Nun erläutere ich aber hier auf dieser Website, dass aus der Quantenphysik folgt, dass neben der materiellen Welt auch noch eine geistige Welt aus reiner Information existiert. Die nenne ich die innere Welt. Bringt sie einen neuen Aspekt in der Frage nach dem Leben nach dem Tod ins Spiel?

Tatsächlich ist alles in der inneren Welt unvergänglich. Wenn es also von jedem von uns „etwas“ in der inneren Welt gäbe, dann würde das unseren Tod überdauern. Das bedeutet natürlich noch nicht ein neues Leben nach dem Tod. Dafür sind noch zwei Dinge zu klären. Erstens, ob dieses „etwas“ nach unserem Tod zu einem neuen Bewusstsein führt, das auch mit einem Erleben verbunden ist. Denn unter einem neuen Leben verstehen wir ja immer ein Leben mit einem Erleben. Und zweitens, ob dieses „etwas“ irgendwas mit unserem jetzigen „Ich“ zu tun hat. Denn es soll ja nicht irgendein neues Leben sein, vielmehr will ja „Ich“ ein neues Leben haben.

Schauen wir uns hierzu die innere Welt näher an. Sie enthält die individuellen (wichtig!) und unvergänglichen (auch wichtig!) Abbilder aller Atome und Moleküle, die sich in der materiellen Welt neu gebildet haben. Daher gibt es auch von jedem von uns sehr viele Abbilder in der inneren Welt. Nämlich die Abbilder aller Moleküle, die sich während unseres irdischen Lebens in unserem materiellen Körper neu gebildet haben. Nennen wir die Gesamtheit dieser Abbilder unseren inneren Körper. Er überdauert unseren Tod, denn er ist unvergänglich. Und er stellt unser „Ich“ dar. Denn er umfasst ja alles, was in unserem materiellen Körper während unseres irdischen Lebens passiert. Daher ist unser „Ich“ unsterblich. Bedeutet das ein neues Leben nach dem Tod?

Das hängt davon ab, ob man die innere Welt als reines Bewusstsein betrachten kann, das mit einem Erleben verbunden ist. Tatsächlich sollte das so sein, denn unser jetziges Bewusstsein wird zwar vom Gehirn organisiert, kommt aber letztlich aus der inneren Welt. Daher kann man die innere Welt als reines Bewusstsein betrachten und unser innerer Körper ist ein Bestandteil dieses Bewusstseins. Und es gibt auch ein Erleben, denn die innere Welt wird von der materiellen Welt ständig verändert. Das erläutere ich ausführlich auf der Seite „Wie sieht das neue Leben nach dem Tod aus?“.

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