Aus dem Kapitel „Die Reinkarnations-Technologie“

Die Reinkarnations-Technologie wird es zweifellos irgendwann geben. Wann aber wird das sein? Das ist schwer zu sagen, vielleicht in 10.000 Jahren, vielleicht aber auch erst in 100.000 Jahren. Wird man dann überhaupt an uns denken? Sehr wahrscheinlich stellt die Reinkarnations-Technologie einen Automatismus dar. Was bedeutet, dass jeder „auferstehen“ wird. Doch es gibt ein Problem, genauer gesagt ein Platzproblem. Denn bis heute haben ca. 100 Milliarden Menschen gelebt. Bis zur fertig entwickelten Reinkarnations-Technologie könnten es 1000 Milliarden oder noch mehr sein. Wo sollen die alle hin? Es gibt eine Lösung, ich komme gleich darauf zurück.
Beschäftigen wir uns zunächst noch kurz mit der Frage, was wir über die ferne Zukunft in Bezug auf das menschliche Leben wissen können. Die Antwort ist einfach: sehr wenig. Nehmen wir einmal an, die Reinkarnations-Technologie ist in 10.000 Jahren einsatzbereit. Wie sieht das Leben auf der Erde dann aus? Wie war das Leben vor 10.000 Jahren? Also so um das Jahr 8.000 vor Christus. Da war gerade die letzte Eiszeit zu Ende gegangen. Es gab noch keine Hochkulturen, die Menschen waren Jäger und Sammler. Was hätten sie geantwortet, wenn man sie nach dem Leben auf der Erde in 10.000 Jahren befragt hätte? Das zeigt, dass wir heute lebenden Menschen keine blasse Ahnung haben, wie die Erde in 10.000 Jahren aussehen wird.
Jetzt zur Lösung des Platzproblems. Das Stichwort lautet: Virtuelle Realität. Heute steht sie noch ganz am Anfang. Es gibt Brillen, Kopfhörer und spezielle Bedienungsgeräte, mittels denen wir in eine künstliche Welt eintauchen und sie in Grenzen beeinflussen können. Das ist heute noch eine Spielerei, aber schon in wenigen Jahrzehnten wird sie unser Leben beherrschen. Die perfekte virtuelle Realität ist allerdings erst dann gegeben, wenn es absolut unmöglich ist, festzustellen, ob die Realität virtuell oder echt ist. Das funktioniert nur dann, wenn aller Input in das Gehirn direkt von dem die virtuelle Realität erzeugenden Computer kommt, nennen wir ihn den PVR-Computer. Auch der jetzt vom Körper kommende Input muss dann vom PVR-Computer kommen, der Körper muss also in virtueller Form vorliegen. Und aller Output vom Gehirn geht direkt an den PVR-Computer. Das bewirkt, dass wir die virtuelle Welt so beeinflussen können, wie wir heute unsere echte Umgebung beeinflussen. Natürlich müssen auch alle anderen Menschen an den PVR-Computer angeschlossen sein. Erst das macht die gleiche Kommunikation wie heute möglich. Klar ist, dass die derzeit leistungsfähigsten Computer völlig primitiv sind verglichen mit dem PVR-Computer.