Warum wir ein Leben nach dem Tod haben

Den Informationsaustausch zwischen der materiellen und der inneren Welt gibt es auch bei uns Menschen. Er geht vom materiellen Körper hin zur inneren Welt und umgekehrt. Der Informationsaustausch hin zur inneren Welt bewirkt, dass wir in ihr während des irdischen Lebens einen Körper erschaffen. Er besteht aus der Gesamtheit der Abbilder aller Moleküle, die sich im materiellen Körper im Laufe des irdischen Lebens neu bilden. Somit stellt er die gesamte Information über uns dar, bis ins kleinste Detail. Wie alles in der inneren Welt ist er unvergänglich. Man kann ihn deshalb als das bezeichnen, dessen Existenz die Menschheit schon immer vermutet hat, nämlich als unsere Seele. Oder ihn unser unsterbliches „Ich“ nennen.

Was bewirkt der umgekehrte Informationsaustausch? Also der von der inneren Welt hin zum materiellen Körper. Er erzeugt unser Bewusstsein. Es ist daher Information aus der inneren Welt, die im Gehirn auftaucht. Genauer gesagt ist es Information aus dem unvergänglichen Körper, also dem „Ich“. Daher zeigt mir mein Bewusstsein, dass „Ich“ existiere.

Unseren unvergänglichen Körper können wir zwar nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen, aber wir kennen nur ihn. Denn wir kennen nur unser Bewusstsein. Wobei das Gehirn eine wichtige Rolle spielt, denn es strukturiert die Information aus unserem unvergänglichen Körper, sorgt dadurch für die Inhalte unseres Bewusstseins. Deshalb, das ist sehr wichtig, gibt es keinen Widerspruch zu den Erkenntnissen der Neurowissenschaften.

So hatte ich mein ursprüngliches Ziel erreicht. Denn die Lösung des Rätsels der Verschränkung löst auch das Rätsel des Bewusstseins. Das war aber noch nicht alles.

Denn der unvergängliche Körper, das „Ich“, überdauert den Tod. Und die Erklärung des Bewusstseins zeigt, dass die innere Welt reines Bewusstsein darstellt. Sie ist ein einziges Bewusstsein, da es in der inneren Welt keine Trennung gibt. Allerdings merken wir während des irdischen Lebens nichts von diesem Bewusstsein. Denn die Aktivität des materiellen Körpers bewirkt, dass der unvergängliche Körper an ihn gebunden ist. Daher ist unser jetziges Bewusstsein isoliert. Das ändert sich radikal mit dem Tod. Dann stellt der materielle Körper seine Aktivität ein und der unvergängliche Körper, das „Ich“, löst sich vom materiellen Körper und schließt sich dem Bewusstsein der inneren Welt an. Damit startet das neue Leben nach dem Tod.