Zusammenfassung

Vor ein paar Jahren begann ich mich für unser Bewusstsein zu interessieren. Und landete bei der üblichen Frage: Wie erzeugt das Gehirn unser Bewusstsein? Das ist völlig rätselhaft. Neben dem Bewusstsein gibt es noch ein weiteres sehr seltsames Phänomen. Das stammt aus der Quantenphysik und nennt sich Verschränkung. Zwei verschränkte Objekte können sich augenblicklich beeinflussen, auch wenn sie Lichtjahre voneinander entfernt sind. Das entzog sich bislang jeder Erklärung.

Bewusstsein und Verschränkung: Zwei mysteriöse Rätsel, die den Eindruck vermitteln, als ob sie nichts miteinander zu tun haben. Könnte es aber nicht sein, so meine Überlegung, dass beide Rätsel doch zusammenhängen? Löst man das eine, dann löst man auch das andere.

Also begann ich nach der Lösung des Rätsels der Verschränkung zu suchen. Irgendwann hatte ich den entscheidenden Gedanken: Neben der materiellen Welt existiert auch noch eine Welt losgelöst von Raum und Materie. Ich nenne sie die innere Welt. Sie ist mit der materiellen Welt aufs Engste verbunden, denn es herrscht zwischen beiden Welten ein äußerst intensiver Informationsaustausch. Damit lässt sich die Verschränkung erklären. Denn mittels des Informationsaustauschs kann augenblickliche Beeinflussung über beliebige Entfernungen stattfinden, ohne Konflikt mit der speziellen Relativitätstheorie.

Diesen Informationsaustausch gibt es auch bei uns Menschen. Er bewirkt, dass wir zwei Körper haben. Einen in der materiellen und einen in der inneren Welt. Den Körper in der inneren Welt können wir zwar nicht mit den Sinnen wahrnehmen, aber wir kennen nur ihn, denn er erzeugt unser Bewusstsein. Daher stellt er unser „Ich“ dar. Wobei das Gehirn eine wichtige Rolle spielt: Es sorgt für die Strukturierung des Bewusstseins und damit für seine Inhalte. Deshalb, das ist sehr wichtig, gibt es keinen Widerspruch zu den Erkenntnissen der Neurowissenschaften.

So hatte ich mein ursprüngliches Ziel erreicht, die Erklärung des Bewusstseins. Aber die innere Welt liefert noch mehr, nämlich die Antwort auf die Frage nach dem Leben nach dem Tod.

In der inneren Welt ist alles, da losgelöst von Raum und Materie, unvergänglich. Daher überdauert unser Körper in der inneren Welt, also das „Ich“, den Tod. Und die Erklärung des Bewusstseins zeigt, dass die innere Welt reines Bewusstsein darstellt. Allerdings merken wir während des irdischen Lebens nichts von diesem Bewusstsein. Denn die Aktivität des materiellen Körpers bewirkt, dass der unvergängliche Körper an ihn gebunden ist. Dadurch ist unser jetziges Bewusstsein isoliert und wird vom Gehirn strukturiert. Das ändert sich radikal mit dem Tod. Dann stellt der materielle Körper seine Aktivität ein. Was bewirkt, dass sich der unvergängliche Körper vom materiellen Körper löst und sich dem Bewusstsein der inneren Welt anschließt. Damit startet das neue Leben nach dem Tod.